Von der Geige zur Ukulele
Für die Berliner Singer-Songwriterin Lina Piacentini ist die Antwort auf die Sinnfrage simpel: Musik. Ihr Weg begann klassisch mit fünf Jahren an der Geige, doch schon damals siegte das Gefühl über die Theorie – statt starr auf Notenblätter zu schauen, lernte sie die Stücke lieber nach Gehör.
Der entscheidende Funke sprang jedoch in der ersten Klasse über, als ein Lob ihrer Lehrerin für ihren Gesang eine lebenslange Leidenschaft entfachte. Es folgte die Zeit im Schulchor und schließlich der Wechsel von der Geige zur Gitarre ihres Vaters, um ihre Stimme endlich selbst begleiten zu können. Nach Jahren mit Klassikern wie „House of the Rising Sun“ fand sie vor einem Jahrzehnt schließlich ihre große Liebe: die Ukulele. Seither beweist Lina mit Herz und Stimme, wie vielseitig und unterschätzt dieses kleine Instrument in den Händen einer passionierten Künstlerin sein kann.